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U5 - Haltestelle Maingau

 

Die bessere Alternative zu Hochbahnsteigen an der Station Musterschule

Stellungnahme zum Verkehrsausschuss am Dienstag den 6.Oktober 2015

 

Am Dienstag, 6.10.2015 um 17.00 Uhr (Rathaus-Südbau, Bethmannstraße 3, 3. Obergeschoss, Sitzungssaal 307 (Besuchereingang: Bethmannstraße 3)

tagt der Verkehrsausschuss in einer öffentlichen Sitzung. Unter Tagesordnungspunkt 9 berichtet Verkehrsdezernent Stefan Majer über "Notwendige Planänderungen für Hochbahnsteige der U-Bahn-Haltestelle Musterschule." Seine Stellungnahme, die Vorlage B 282 können Sie vorab hier schon einsehen: /www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?W=DOK_NAME=%27B_282_2015'

 

Alle interessierten Bürger und Bürgerinnen sind herzlich eingeladen an der Sitzung des Verkehrsausschusses teilzunehmen und sich mit Wortmeldungen zum Bericht von Herrn Majer zu beteiligen.

Für eine Expertenkommission im Verkehrsausschuss der Stadt Frankfurt

Wir setzen uns dafür ein, dass der Magistrat der Stadt Frankfurt sich mit unserem Vorschlag auseinander setzen soll und mit Experten die Sachfragen klärt. Mit der Verlegung der Haltestelle in die die Tunnelmündung am Scheffeleck entsteht eine komplett barrierefreie Haltestelle. Wir wollen, dass der die Stadt Frankfurt eine Expertenkommission gründet, um unseren Alternativvorschlag zu prüfen und mit externen Fachleuten zu technischen Fragen Stellung bezieht.

 

Die aktuelle Planung des Umbaus der oberirdischen U5 Halstestelle Musterschule im schmalsten Abschnitt der Eckenheimer Landstraße birgt ein erhebliches Gefahrenpotential und eine einseitige Belastung der Anwohner des Quartiers:

 

· verengte Rettungswege

· extreme Verengung des Straßenraums für Fußgänger, Radfahrer, Pkws und U-Bahn.

· Versschließen der Nebenstraßen

· Andienungsprobleme für die von den Hochbahnsteigen versperrten Häuser

 

 

 

 

DIE BESSERE ALTERATIVE sieht vor, die Haltestelle 120 Meter weiter südlich gegenüber der Maingau Klinik in die Wallanlage zu verlegen.

 

Damit könnten alle benannten Missstände beseitigt werden! Diese Lösung kann kostengünstig an einer Stelle realisiert werden, an der die Stadtbahn ohnehin meist halten muss. Sie verknüpft das Quartier an einem sensiblen Verkehrsknotenpunkt und bietet einen ebenerdigen, barrierefreien Einstieg in die U5!

 

Am 17. 03. werden wir den Verkehrsausschuss besuchen und diese Alternative vorstellen. Wir wollen erreichen, dass sich der Magistrat erneut mit der Planung beschäftigt und zur Prüfung eine Expertenkommission beruft. Am 23.3. ab 18:00 Uhr laden wir Sie zu einem Informationstermin am Tunnelausgang Eckenheimer Landstraße / Eschenheimer Anlage ein. Vor Ort werden wir die Station abstecken und jedem die Gelegenheit bieten, sich an diesem Diskurs zu beteiligen.

Mehr als 1.000 BürgerInnen hatten unterschrieben, um gegen den Bau von zwei gegenüberliegenden Hochbahnsteigen in Höhe der Station Musterschule (der engsten Stelle der Eckenheimer Landstraße) zu protestieren. Die Anwohner hatten hier in einer Sammeleinwendung folgende schwere Bedenken gegenüber dem geplanten Bau formuliert:

 

- Sicherheitsrelevante Aspekte:

Hochbahnsteige in unmittelbarem Einzugsbereich von zwei stark frequentierten Schulen

verengte Rettungswege

extreme Verengung des gemeinsamen Straßenraums für Fußgänger, Radfahrer, Pkws und U-Bahn

 

- Verkehrsproblematik:

Sperrung von drei Seitenstraßen mit starken Auswirkungen für Anwohner und Anlieger

Quartiererschließung von der Eckenheimer mehrfach abgeschnitten

Parkplätze entfallen

Möbelwagen, Post- und Lieferfahrzeuge können die von Hochbahnsteigen versperrten Häuser nicht andienen

Worum geht´s?

 

Die kontroverse Diskussion um den barrierefreien Ausbau der Linie U5 löst im innerstädtischen Bereich immer wieder heftige Kritik aus. Die Planung im schmalsten Abschnitt der Eckenheimer Landststraße führt zu einer absurden Vielfalt an Sonderlösungen an der Haltestelle Musterschule. Die beiden 70 Meter langen Hochbahnsteige lassen sich hier nur noch im Bereich einer Kreuzung unterbringen, wodurch drei Querstraßen abgeschnitten werden müssen undsich die interne Quartierserschließung in sehr vielen Detailpunkten verschlechtert. Eine offizielle Einwendung zur aktuellen Planung, mit einer Unterschriftensammlung von mehr als 1.000 Unterstützen, konnte ein Planfeststellungsverfahren vor dem Regierungspräsidium in Darmstadt zur Prüfung der aktuellen Planung auf den Weg bringen.

 

Im Rahmen einer öffentlichen Anhörung am 17. Juni 2014 wurde aus der Bürgerschaft ein alternativer Standort vorgebracht, welcher die Engpässe im Bereich der Musterschule umgeht und statt dessen den Übergang zur Wallanlage an der Kreuzung Eckenheimer Landstraße/Eschenheimer Anlage neu ordnet. Die alternative Haltestelle ist Teil des Planfeststellungsverfahrens und soll von der VGF geprüft werden. Seit September 2014 gibt es zu diesem Vorschlag ebenso eine Machbarkeitsstudie, aus der hervor geht, dass die Umsetzung mit geringfügigen Anpassungen im Tunnelmund kostengünstig umsetzbar ist.

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